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Liebe Leserin, lieber Leser Endlich ist Weihnachten da! Endlich auf dem Sessel sitzen, Füße hochlegen, Musik hören, durchschnaufen. Und das mit den Weihnachtsgeschenken ist auch langsam erledigt. Na gut, das Parfum an Oma ist nicht so gut angekommen, das hab ich an ihrem Stirnrunzeln gesehen, aber im Großen Ganzen, das war ein schöner Festbeginn! Wir haben sogar gesungen und das Essen war fantastisch. Geht es ihnen nicht auch ein bisschen so, liebe Leserin, lieber Leser? Endlich ist die Weihnachtsstimmung da, so denken viele. Endlich habe ich mich vom letzten Weihnachtsvorbereitungsstress ein bisschen erholt. Endlich! Jetzt heißt es erst einmal innehalten. Zur Ruhe kommen und bloß keine Anstrengung, das viele Essen ist schon Anstrengung genug! Auch die heiligen Drei Könige auf der Karikatur auf dem Bild haben es sich gemütlich gemacht. Ja, vielleicht haben sie es schon entdeckt und sich gewundert. Oder sie haben es entdeckt und geschmunzelt: Ist heute ja alles möglich, auf unterschiedlichste telekommunikatorische Art und Weise. Das ist schon super, was da alles möglich ist. Und das ganz ohne weite Wege oder Spaziergänge draußen in der Kälte. Gott kommt zu uns die Welt - ich bleib sitzen und wart bis er auch zu mir ins Wohnzimmer kommt!? Die heiligen Drei Könige sind nicht sitzen geblieben, damals. Sie haben sich auf eine Weite und beschwerliche Reise gemacht. Sie haben einander geholfen, nicht aufzugeben, sie haben einander Mut gemacht. Und sind dem Stern gefolgt, auf eine Ahnung hin! Ja, und auch die Hirten sind nicht am warmen Feuer sitzen geblieben! Sie haben sich aufgemacht, ihr Schafe alleine gelassen oder mitgenommen oder was auch immer und haben sich bewegen lassen, von einer spannenden Geschichte, einer guten Nachricht, auf ein Wort hin. Ganz zu Beginn der Geschichte hat sich Maria bewegen lassen. Ja, sie hat etwas an sich geschehen lassen, obwohl ihr bestimmt mulmig war, dem jungen Mädchen im jugendlichen Alter, unverheiratet aber vergeben! Sie hat ja gesagt! Und Josef? Der hat sich auch bewegen lassen. Auch er hat ja gesagt, und ist zu Maria um sie doch zur Frau zu nehmen, obwohl sie schwanger war von einem Unbekannten. Sie alle waren Offen für Gott, ist haben sich bewegen lassen. Auch wir sollen uns bewegen lassen! Es reicht nicht, ein Glückwunschfax zu schicken, liebe Gemeinde, es genügt nicht! Das meint Weihnachten nicht! Viele Menschen feiern Weihnachten an Weihnachten vorbei, weil sie Weihnachten an Gott vorbei feiern. Feiern wir auch Weihnachten an Gott vorbei? Schauen wir uns das ganze Geschehen von ferne, wie im Fernseher an? Oder lassen wir uns berühren, wirklich berühren von dem, was die Worte und die Lichter uns sagen zu Weihnacht oder bleiben wir die ganze Zeit außen vor? Einige werden auch an Weihnachten 2009 außen vor bleiben! Nicht, weil Christus nicht auch für Dich gekommen wäre, bleibst Du außen stehen...Nein, Du bleibst außen stehen, weil Du Dich nicht bewegen willst. Oder weil Du Dich nicht bewegen lassen willst. Denn das ist wahrlich eine bewegende Nachricht, die da kommt an Weihnachten. Keine niedliche, keine harmlose, sondern eine bombastische! “Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid – ich will euch erfrischen“ - Gott liebt uns so sehr, dass er seinen eigenen Sohn gab!!!!!! Trifft uns das noch? Treibt uns diese riesen Zusage die Tränen in die Augen? Nicht der Kitsch und das rührende an Weihnachten, sondern diese gewaltige Aussage? Wollen Sie diese wahre Weihnachtsbotschaft nicht endlich in sich einlassen? Ihn an sich wirken lassen? Dass die harte Schale, die sich ums Herz gelegt hat, endlich Risse bekommen darf, weil Sie keine Angst mehr haben müssen! Endlich zuzulassen, dass Ihnen Gott sagt: Ich liebe Dich, so wie Du bist...Ich kenne Deine Fehler, aber ich helfe Dir, mit Ihnen umzugehen? Gott kommt zu uns...:Der Immanuel, der Sohn Gottes, geht mit uns mit! Das kostet Mut.... Zugegeben! Josef sagte ja Maria sagte ja Die Hirten sagten ja Die Könige erhoben sich.... Sie alle ließen sich bewegen und halfen mit, dass auch wir die frohe Botschaft heute noch verstehen, hören, sehen, fühlen.... Sie ließen sich bewegen von dem Wissen und der tiefen Sehnsucht in ihnen, dass sie eine Heimat finden werden, eine Heimat, in der sie endlich dort ankommen können, wo sie immer hin wollten! Was ist jetzt, lassen Sie sich von der Weihnachtsbotschaft in Bewegung setzen, oder schicken sie ein Glückwunsch-Fax? Amen Gesegnete und wahrhaftige Weihnachten wünscht ihnen alle Pastorin Katharina Sautter
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